Aktuelle Termine

Anstehende Termine
16.12.2018
10 Uhr: Gottesdienst

21.12.2018
17.30 Uhr: Offenes Weihnachtsliedersingen

22.12.2018
17:00 Uhr: Treffpunkt Adventskranz

22.12.2018
19 Uhr: Festliches Weihnachtskonzert

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Jesus Christus

Im Zentrum des evangelischen Christseins steht Jesus Christus:

Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. (Joh. 6,35)

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Joh. 8,12)

Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. (Joh. 10,9)

Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. (Joh. 10,14-15)

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. (Joh. 11,25-26)

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Joh. 14,6)

Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. (Joh. 15, 1)

(Quelle: Luther-Bibel 1984)

 

Jesus betont das „Ich bin“ besonders stark. Es geht ihm um die Auferstehung und um das Leben. Das ewige Leben, was echt und dauerhaft ist, begegnet uns in Jesus und es fängt jetzt an. Das ist sehr befreiend. Der Glaube hat es in erster Linie nicht mit richtigen Sätzen, mit gut formulierten Glaubensbekenntnissen, mit beeindruckenden religiösen Aussagen zu tun, die ich akzeptieren und für wahr halten muss, sondern Glaube hat mit dem Vertrauen in eine Person zu tun. Glaube ist Vertrauensverhältnis und Freundschaftsverhältnis zu Jesus. In ihm begegnet uns der ewige und lebendige Gott und in ihm ist er uns nahe.

An dem Osterereignis, nämlich an Jesu Auferstehung kann man lernen, Gott alles zuzutrauen, auch die endgültige Überwindung des Todes. Das kann man schon jetzt erfahren, und zwar an die Liebe, die von Gott kommt und von ihm geschenkt ist.

Wo wir mit Christus, der Auferstehung und Leben ist, verbunden, vernetzt und verkoppelt sind, kommt etwas Neues in unser Leben hinein, etwas, was Gott schenkt und unserem Leben Weite, Profil und Perspektive gibt. Da mag es bei uns Niederlagen und Scheitern, Phasen des Zweifels und der Dunkelheit geben, aber gerade da können und werden wir Gottes Treue erfahren, die uns hält und trägt und wieder hoffen lässt.

Ihr Gerrit Boomgaarden, Pfarrer der Ev. Stadtkirchengemeinde

 

 

Foto: S. Weikert 


 

Vers des Tages

Wenn wir im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. (1. Johannes 1,7) ©